Samstag, 14. März 2026

Vorschau auf die Saison 2026


Vorschau auf die WoMo Saison 2026
Wir schreiben den 11. März 2026 und wie in so vielen Jahren, so wollen wir uns auch heuer wieder mit einer kleinen Vorschau auf die kommende WoMo Saison vorfreuen – es wird unsere ZWANZIGSTE sein 😊. Geplant haben wir wieder so einiges, gleich unsere erste Reise könnte eine besonders lange Fahrt werden. Wir müssen nämlich sozusagen „aussiedeln“, weil in unserer Wohnanlage sämtliche Balkone ausgewechselt werden. Von Holzbauweise zu einer Stahlkonstruktion, wenigstens bleibt die Größe gleich – mal schauen, wie das wird. Bei den ersten Häusern sind diese Arbeiten bereits voll angelaufen, wir sind dann Ende April/Anfang Mai an der Reihe. Und weil wir ja sehen, mit wieviel Schmutz und Lärm das Ganze verbunden ist (eh klar!) werden wir zu dieser Zeit nicht daheim sein, sondern ca. Mitte April abhauen. Wir müssen ja auch einiges vom Balkon ins Wohnungsinnere übersiedeln, immerhin ein zweitüriges Gewächshaus, eine riesige Kunststofftruhe, eine ausgewachsene Gartenbank, einen Klapptisch und eine metallene Sonnenliege. Das braucht natürlich ordentlich viel Platz und wir haben keine Lust, tagtäglich einen Slalom zwischen den Balkonmöbeln absolvieren zu müssen – und das wochenlang. Also weg mit uns! Prinzipiell haben wir nur einen ganz groben Plan für unsere „Evakuierungs-Reise“, aber mit Sicherheit starten wir mit dem traditionellen Besuch bei Gernots Verwandten im unterfränkischen Haßfurt. Da werden wir drei, vier Tage lang bleiben, danach geht’s weiter nach Berlin oder Hamburg bzw. nach Berlin und Hamburg. Mal schauen, Zeit hätten wir genug und einen Städtetrip nach Berlin, erstmals mit Vespa, schieben wir eh schon viel zu lange vor uns her. Und die Hansestadt ist sowieso immer eine Reise wert, vielleicht ist unser Hamburger Freund Andreas zur Abwechslung ja mal zu Hause 😊. Wir waren übrigens schon so lange nicht mehr in Hamburg, dass wir die Elb-Philharmonie noch gar nie gesehen haben. Aber egal ob Hamburg oder Berlin, die nächste Station werden mit Sicherheit die Niederlande sein. Wo genau wir dort campen werden und was wir uns anschauen wollen, wird sich noch ergeben. Vielleicht fahren wir auch mal in Gegenden, wo wir noch nie waren, es gibt ja noch so vieles zu entdecken. Kommt natürlich immer auch aufs Wetter an, der April macht ja bekanntlich, was er will 😊. Nach den Niederlanden wird unser „Reiseplan“ ziemlich abenteuerlich, denn wir werden uns auf bislang unbekannten Pfaden bewegen. Denn von Holland geht’s nach Belgien, wir wollen die Küste entlangfahren, in der Gegend waren wir schon einmal und es hat uns sehr gefallen. Das nächste Land unserer Fahrt ist dann Frankreich – und ab jetzt können wir über den weiteren Verlauf der Reise nur mehr spekulieren: Wir wollen Frankreich durchqueren und uns dann irgendwo nach Portugal verfügen. Danach würden wir gerne die spanische Küste entlang cruisen und immer wieder mal ins Landesinnere abdriften. Der Traum wäre es, der spanische Küste bis Frankreich zu folgen und dort via Cote d’Azur bis zur italienischen Riviera zu gondeln. Und anschließend zurück in den Norden in Richtung Homebase, da ist es dann wahrscheinlich schon Anfang Juni und unsere Balkone sind hoffentlich perfekt ausgetauscht. 
Das wäre also soweit die grobe Planung der ersten Reise, wobei wir mit Spanien und Portugal zwei völlig unbekannte Länder bereisen wollen, deren Sprachen wir nicht mal im Ansatz verstehen oder gar sprechen können. Französisch und Belgisch übrigens auch nicht 😊. Aber wir verlassen uns da ganz auf unser bewährtes Google-Übersetzungs-Tool, das funktioniert ja zum Glück in jeder Sprache. Und man kann dieses digitale Werkzeug noch viel intensiver nutzen, als wir das bisher getan haben. Denn mittlerweile übersetzten die ja komplette Sätze, ja ganze Reden in Echtzeit und das fehlerlos. So lässt es sich schon ganz gut kommunizieren. Viel Arbeit wird natürlich auf Chef-Planerin Ilse zukommen, denn wir haben keine Erfahrung mit Campingplätzen in Spanien oder Portugal. Aber eines ist sicher – sollten wir diese Fahrt wie geplant durchziehen, dann kennen wir uns auch mit Campingplätzen in Portugal und Spanien aus 😊. Wir sind wirklich schon sehr gespannt, was wir dort alles erleben werden.
 
Nach dieser ersten Fahrt werden wir eventuell eine kleine Österreich-Runde drehen, von der wir spätestens am 11. Juni zurückkehren sollten, denn da beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in USA, Kanada und Mexico. Und weil sich unser National-Team dafür qualifiziert hat, werden wir uns zumindest die Österreich-Spiele daheim am Großbildfernseher anschauen. Wie lange wir der WM beiwohnen werden wissen wir noch nicht, aber es ist leider anzunehmen, dass das rot-weiß-rote Team nicht allzu weit kommen wird, denn schon in der Vorrunde treffen wir auf Argentinien, Algerien und Jordanien. Zwischen den für uns interessanten Matches wäre geplant, dass wir uns mit der Vespa ein paar lässige Fahrten gönnen, nach Südtirol oder in die Schweiz, gerne auch 2-Tages-Touren mit Übernachtung unterwegs. 

Unser braver Roller ist ja komplett runderneuert, nach der Lackierung im Vorjahr haben wir unsere Principessa Rossa vor der Einwinterung motorisch erneuern lassen. Inklusive allem plus neuer Kupplung, nur noch das Motorengehäuse ist dasselbe. Das Finale der WM findet dann am 19. Juli statt, das ist aber kein „Muss“ für uns, also werden wir da schon wieder unterwegs sein. Wie immer in der Hochsaison werden wir die Campingplätze in der Nähe touristischer Hotspots meiden, stattdessen wollen wir endlich Ilses Kur-Freundin Hermine im vorarlbergischen Montafon besuchen. Danach könnten wir eventuell in die Schweiz und von dort nach Oberitalien fahren, vielleicht zum Comer See oder zum Lago Piano, da würden sehr, sehr verlockende Vespa-Touren auf uns warten. Ansonsten wird sich schon noch das eine oder andere Reiseziel ergeben, aber mit nahezu 100-Prozentiger Sicherheit werden wir ab Ende August zu einer vielwöchigen Italienreise aufbrechen. Wer weiß, vielleicht fahren wir ja gleich noch einmal nach Sizilien, da waren wir längst noch nicht überall. Von einer Reise nach Sardinien und Elba reden wir übrigens auch schon seit Jahren, Ilse weiß längst bestens Bescheid über sämtliche Campingplätze der beiden Inseln 😊, so richtig hingezogen hat es uns halt noch nicht. 
Wir lassen uns aber wie jedes Jahr ganz einfach überraschen, wohin der Wind und die Lust uns wehen wird. Nur eines ist klar, jede unserer bislang 19 Saisonen als Wohnmobilisten hat mit der ersten Fahrt begonnen und auch vor der diesjährigen ersten Reise gibt es naturgemäß einiges zu tun, das meiste davon ist reine Routine. Den alljährlichen Besuch beim TÜV haben wir heuer sehr früh angesetzt, noch im März treten wir mit unserer Schnecke in Itter bei Meister Karli zur Überprüfung an. Wird nicht grob fehlen, hoffentlich. Tja – und danach bleibt nur mehr das WoMo mit Kleidung und Getränken einzuräumen, die Betten frisch zu überziehen, eine leer gewordene Gasflasche zu ersetzen und als letztes die de facto nigelnagelneue Vespa hinten aufzulegen. 
Und dann kann sie kommen – unsere 134. WoMo Reise mit unserer treuen Schnecke.